SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

10. März 2017

Eine „Schnapsidee“ mit sozialem Hintergrund

Birgit Kömpel besucht die Hepack GmbH, die „Herbert’s freche Früchtchen“ herstellt

„Eine interessante Geschäftsidee, die mit viel Herzblut umgesetzt wurde und die für Integration am Arbeitsmarkt sorgt“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel (Wahlkreis Fulda/Vogelsberg) nach ihrem Besuch bei der Hepack GmbH in Freiensteinau-Weidenau. Hier werden „Herbert‘s freche Früchtchen“ hergestellt und vertrieben. „Herbert‘s freche Früchtchen“ ist Likör in acht verschiedenen Sorten, der in kleinen Geleegläsern angeboten wird. Gerade zur Faschingszeit waren die „Früchtchen“ in der ganzen Region Osthessen der große Renner. Markus Herbert, Geschäftsführer der Hepack GmbH, berichtet, wie es zu dieser „Schnapsidee“ kam: „Ursprünglich war das nur ein Gag für Skifahrer und Angler. Erst wurden Wurstdosen abgefüllt, die waren aber nicht sehr handlich und die Schnapsmenge zu hoch.“
Seit in Weidenau die „Früchtchen“ abgefüllt und vertrieben werden, arbeitet Markus Herbert mit behinderten Menschen zusammen. Über einen Freund kam der Kontakt zu den Schottener Sozialen Diensten gGmbH zustande. Nach zwei „wilden Anfangsjahren“ am neuen Standort läuft die Kooperation zwischen den Schottenern und der Hepack GmbH sehr gut. Knapp 20 behinderte Menschen werden täglich per Bus von Schotten nach Weidenau gebracht und arbeiten dort in der Produktion mit entsprechenden Pausen. Drei Gruppenleiter stehen den Arbeiter/innen zur Seite. „Der Schottener Soziale Dienst erhält pro produziertes Exemplar einen festen Betrag von uns, kümmert sich im Gegensatz um den Transport und Verpflegung ihrer Schützlinge“, berichtet Markus Herbert, dem auch schon vorgeworfen wurde, die Behinderten nur deshalb einzusetzen, weil sie billiger seien und es Zuschüsse gebe. „Wir wollten von Anfang an diesen Weg in Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst Schotten gehen“, sagt Markus Herbert, „und die Personalkosten trage ich alleine.“
„Herbert’s frechte Früchtchen“ waren schon länger in den neuen Bundesländern der große Renner, nun wächst der Absatz bundesweit. „In Nordrhein-Westfalen sind wir allerdings noch nicht so bekannt. Aber wir wollen behutsam wachsen und keine Schnellschüsse wagen“, sagt Markus Herbert, der sich als bodenständiger Unternehmer erweist.
Birgit Kömpel lobte das Durchhaltevermögen des Unternehmens, mit behinderten Menschen zu arbeiten: „Das finde ich klasse, dass sie es ermöglichen, diesen Männern und Frauen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben.“



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