SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

29. März 2018
Landtagswahlen und Regionales

Jahreshauptversammlung SPD-Ortsverein Fulda West

Peter Makowka einstimmig zum Vorsitzenden gewählt
l.n.r. Peter Makowka (Vorsitzender), Philipp Ebert (Landtagskandidat), Hans-Joachim Tritschler (Kassierer), Simon Schüler (Stellv. Vorsitzender)

Auf seiner Jahreshauptversammlung hat der SPD-Ortsverein Fulda-West seinen Vorsitzenden Peter Makowka einstimmig im Amt bestätigt. Inhaltlich standen die Landtagswahl im Oktober, aber auch aktuelle Themen im Fuldaer Westen wie das Baugebiet in Haimbach auf der Tagesordnung.

Mit einstimmigen Ergebnissen stattete der Ortsverein nicht nur seinen langjährigen Vorsitzenden Peter Makowka (Maberzell) aus, sondern auch seinen Stellvertreter Simon Schüler (Haimbach) sowie Kassierer Hans-Joachim Tritschler (Haimbach). Alle waren bisher schon im Amt und freuen sich, die Arbeit fortzusetzen. „Die Ortsvereine spielen immer noch eine entscheidende Rolle im Austausch ‚der Politik‘ mit den Bürgerinnen und Bürgern. Gerade die Kommunalpolitik hat einen großen Einfluss darauf, ob die Menschen zufrieden sind und sich ernst genommen fühlen. Entsprechend wollen wir weiterhin erster Ansprechpartner für die konkreten Anliegen sein“, erläuterte Makowka sein Aufgabenverständnis. „Die viel zitierte Erneuerung in der SPD fängt allerdings bereits im Kleinen an. Entsprechend müssen wir uns auch fragen, wie wir auf sich verändernde Erwartungen der Leute an die Politik reagieren, wie wir beispielsweise neue Vernetzungsmöglichkeiten besser nutzen und mehr Beteiligung ermöglichen können“, umriss Schüler auch die Herausforderungen dabei.

Dass man bereit ist, kontrovers über aktuelle Themen vor Ort zu diskutieren, zeigte sich auch im Verlaufe der Jahreshauptversammlung. So fand unter anderem ein intensiver Austausch über das neue Baugebiet in Haimbach statt und diverse Kritikpunkte wurden angebracht – „vor allem die Verkehrssituation macht uns Sorgen, hier dürfte es nach aktuellem Stand zu einer großen Belastung der angrenzenden Anwohnerinnen und Anwohner kommen“, so Tritschler. Dies werde er in der Stadtverordnetenversammlung auch anmerken; gleichwohl war man sich letztlich einig, dass Wohnraum, insbesondere bezahlbarer Wohnraum, natürlich dringend gebraucht werde und die SPD sich dem Projekt deshalb trotz aller Schattenseiten keinesfalls grundsätzlich verweigern könne.

Im Zentrum der Sitzung stand außerdem die hessische Landtagswahl am 28. Oktober. Philipp Ebert, SPD-Kandidat im Wahlkreis Fulda I, nutzte die Gelegenheit, um sich den Mitgliedern des Ortsvereins vorzustellen und seine Ziele darzulegen. Eine Hauptaufgabe des Landes sei es, die Krise am Wohnungsmarkt in den Griff zu bekommen. Hierbei solle einerseits das Land wesentlich höhere Summen für sozialen Wohnungsbau und entsprechende Fördermittel bereitstellen, als auch durch höhere Abschreibungen Anreize für den frei finanzierten Wohnungsbau schaffen. Zudem müsse dringend mehr Personal in der Pflege ermöglicht werden: „Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Neueinstellungen im Pflegesektor kratzen nicht mal an der Oberfläche“, so Philipp Ebert. Weitere Themen, die dem Landtagskandidaten auf den Nägeln brennen, sind die Bekämpfung des ausufernden Niedriglohnsektors und der niedrigen Tarifbindung im Landkreis Fulda.
Nach einem konstruktiven Austausch über die inhaltliche Ausrichtung der Hessen-SPD sagte der Ortsverein dem Kandidaten seine volle Unterstützung zu: „Wir haben immer unseren Beitrag geleistet, so zuletzt im Bundestags- und Landratswahlkampf, und das werden wir natürlich auch für dich so handhaben, lieber Philipp“, schloss Peter Makowka die Versammlung.

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