SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Milseburghütte / Hofbieber, 11. Juli 2018
SPD Kreistagsfraktion

SPD-Kreistagsfraktion zu Besuch auf der Milseburg

Zustand der Milseburghütte

Seit längerem ist der Zustand der Milseburghütte auch ein Thema in den Gremien des Landkreises Fulda. Einige Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion waren am letzten Samstag vor Ort, um sich persönlich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. Die Gemeinde Hofbieber hatte zum 01.04. die Eigentümerschaft vom Rhönklub übernommen. Von den gemeindlichen Gremien nahmen daher Herr Flügel und Frau Bauer am Termin mit der SPD-Kreistagsfraktion teil.



Während eines Gesprächs und eines kurzen Rundgangs mit der Pächterin Frau Kümpel wurde allen Fraktionsmitgliedern noch einmal die Dringlichkeit eines Neubaus der Hütte deutlich, eine bloße Renovierung ist auch nach dem Eindruck der SPD-Kreistagsfraktion nicht mehr zielführend. Die Hütte, welche derzeit ohne Strom und fließendes Wasser betrieben wird, soll nach allen bisherigen Planungen an die Versorgungsnetze angeschlossen werden. Zu diesem Zweck fand im November eine Probebohrung statt, deren Ergebnisse neben zahlreichen weiteren Faktoren auch die Basis für eine Genehmigung der Erschließung der Milseburghütte durch das Regierungspräsidium Kassel bildet.



Die Genehmigung seitens des RP hierfür steht nach wie vor noch aus, da umfangreich geprüft werden muss. Naturschutzverbände sehen eine Erschließung der Milseburghütte kritisch und haben bereits eine Klage gegen eine mögliche Bohrgenehmigung ins Spiel gebracht. „Wir haben ein hohes Verständnis für die Belange des Naturschutzes, aber hier möchte wirklich niemand eine Hütte mit Event-Charakter, daher unterstützen wir weiterhin eine bewirtschaftete Hütte. Eine bloße Schutzhütte stellt keine Alternative dar“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Busold.



Die SPD-Kreistagsfraktion sieht die im Raum stehenden Zeitfenster für Genehmigung, Bau und Verlegung von Erschließungsleitungen vor dem Hintergrund der jetzigen Bedingungen auf der Hütte bereits heute als zu lange an. Wenn durch eine mögliche Klage noch einmal weitere Zeit ins Land gehe, ist ein ernsthafter Gedanke über einen „Plan B“ notwendig, der aber nicht Schutzhütte heißen dürfe, so die SPD-Kreistagsfraktion.

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