SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 03. August 2018

SPD fordert Kauf des Mehler-Areals

Wulff (SPD): „Stadtentwicklung nicht dem Markt überlassen!“
Jonatahn Wulff

„Das Mehler-Areal muss von der Stadt gekauft werden“, fordert die SPD-Stadtverordnetenfraktion in einer Pressemitteilung.

Diese Chance dürfe sich die Stadt Fulda nicht entgehen lassen. Nur wenn die Stadt dieses Areal erwerbe, wird eine den städtischen Interessen angepasste Stadtentwicklung dort möglich sein, schreibt Fraktionsvorsitzender Jonathan Wulff.

Die Entwicklung auf diesem Gelände muss in erster Linie auf den Wohnungsbau orientiert sein, auch wenn die Verwirklichung durch bestehende Mietverträge zeitlich gestreckt sein wird. Eine Kombination, der Wohnen und Arbeiten zusammenführt, könne sich die SPD allerdings auch durchaus als Zukunftslösung vorstellen.

In Anbetracht der hohen Bedeutung dieses Quartiers für die Stadtentwicklung wäre es „fatal und nicht nachvollziehbar“, wenn die Stadt diese Entwicklung dem Markt überlassen würde. „Nur wenn die Stadt das Mehler-Areal selbst erwirbt, hat sie Hoheit darüber, was dort passieren soll“, so der Fraktionsvorsitzende.

Für das gesamte Gelände solle neues Planungsrecht geschaffen werden. Vorbereitend schlagen die Sozialdemokraten einen Realisierungswettbewerb vor.

Für die Stadtentwicklung müsse wieder das „Primat der Politik“ gelten. In den letzten Jahren habe die Stadt fast ausschließlich die Entwicklung den Investoren überlassen. Mit dem bekannten Ergebnis, „dass es massiv an bezahlbarem Wohnraum fehlt“, betont Wulff. Die Stadt müsse endlich entscheidend in den Wohnungsmarkt eingreifen, „damit sich auf dem immer teurer werden Wohnungsmarkt ein kommunales Korrektives entwickelt“.

Die SPD-Fraktion wiederholt in diesem Zusammenhang ihre mehrfach eingebrachte Forderung nach einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Eine solche kommunaleigene Einrichtung sei die „optimale Ergänzung zu einer Stadtentwicklung, die von der Stadt initiiert und verwirklicht wird“. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen der Stadt dem Beispiel vieler anderer Städte folgen, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.

SPD FULDA

Sitemap