SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda/Dipperz, 25. Oktober 2017
Pressemitteilung der SPD Kreistagsfraktion Fulda

SPD Kreistagsfraktion Fulda fordert Jugendparlament und mehr Schwimmkurse

Im Schulentwicklungsplan fehlt die Perspektive
+Simon Schüler

Mit Anträgen zur Einführung eines Jugendparlaments auf Landkreisebene und für die Erhöhung der Anzahl der Schwimmkurse im Landkreis Fulda geht die SPD-Fraktion in die Kreistagssitzung am 30. Oktober in Dipperz.
Kritik übt sie am geplanten Neuzuschnitt des Landtagswahlkreises 14 sowie am Schulentwicklungsplan des Landkreises.

Mit der Forderung nach einem Jugendparlament schließt die SPD an vergangene Anträge an, mit denen sie sich bereits für eine breitere Bürgerbeteiligung und mehr Einflussmöglichkeiten auf politische Entscheidungen ausgesprochen hatte. „Dies muss natürlich auch für junge Menschen gelten, die wir zwar gerne wortreich als unsere Zukunft bezeichnen, denen wir aber praktisch nur sehr wenig Mitsprache im demokratischen Prozess zubilligen“, so Simon Schüler. Ein parteiunabhängiges Jugendparlament mit Rede- und Antragsrecht im Kreistag soll hier Abhilfe schaffen.
Ebenfalls um junge Menschen geht es im Antrag zur Entwicklung eines Anreiz-Systems für Schwimmbäder und Schwimmvereine, die Anzahl der Schwimmkurse zu erhöhen. „Immer weniger Grundschulkinder können schwimmen, angebotene Kurse außerhalb der Schule sind mit hohen Kosten oder langen Wartezeiten verbunden. Das möchten wir gerne wieder ändern“, erläutert Michael Busold.

Mit einem Resolutionsantrag möchte die SPD-Fraktion außerdem erwirken, dass der Kreistag sich gemeinsam gegen die von der Landesregierung geplante Herauslösung der Marktgemeinde Eiterfeld aus dem Fuldaer Landtagswahlkreis 14 nach Hersfeld-Rotenburg ausspricht. Die Wahlkreisreform sei in dieser Form unausgegoren und müsse zurückgestellt werden.
Kritisch betrachtet die Fraktion auch die vom Landkreis vorgelegte Fortschreibung des Schulentwicklungsplans. „Hier handelt es sich eher um eine Bestandsaufnahme als um einen wirklichen Entwicklungsplan. Es fehlen uns an etlichen Stellen Hinweise, wie mit sich verändernden Rahmenbedingungen zukünftig umgegangen werden soll“, so Michael Busold abschließend.

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