SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 12. August 2011

SPD: Bei Windenergie bisher nur laues Lüftchen

Wulff und Strelitz (beide SPD) fordern Koordinierungsstelle
+Günter Strelitz (SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender)

„Es ist höchste Zeit, dass beim Thema erneuerbare Energien und insbesondere bei der Windenergie im Landkreis Fulda ein frischer Wind weht“, stellt der Landratskandidat Jonathan Wulff (SPD) in seiner Pressemitteilung fest. Bisher sei es nur ein „laues Lüftchen“. Zu lange habe die Kreis CDU die Windenergie grundsätzlich abgelehnt. Nun werde eine angeblich ablehnende Haltung in der Bevölkerung zum Vorwand genommen, um den Ausbau zu verzögern. „Auch wir wollen keine Windräder an sensiblen Punkten des Landkreises, aber beispielsweise an Autobahnen, in der Nähe von Gewerbegebieten oder auch in bestimmten Waldgebieten müssen deutlich mehr Windenergieanlagen entstehen“, meinen Wulff und der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Günter Strelitz.

Der für das Jahr 2022 beschlossene Atomausstieg erfordere nun zügiges Handeln und eine Abkehr von der bisherigen Haltung, zumal einige kreisangehörige Städte und Gemeinden, wie Burghaun, Hünfeld, Hofbieber oder Hosenfeld auf das Tempo drückten. Jetzt sei der Landrat besonders in der Pflicht. Wulff fordert eine positive Einstellung zur Windenergie, die sich in fördernden Maßnahmen zeigen müsse. „Eine Möglichkeit wäre die Schaffung einer Beratungsstelle für den Bau von Windenergieanlagen im Landkreis Fulda“, meint Strelitz.

Diese solle „den kreisangehörigen Städten und Gemeinden bei juristischen, baurechtlichen, organisatorischen und finanz- sowie umweltpolitischen Fragen zur Seite“ stehen. Ein entsprechender Antrag war allerdings in der jüngsten Kreistagssitzung von der CDU abgelehnt worden. Wulff und Strelitz wollen gewährleisten, „dass das mit der Windenergie verdiente Geld in der Region bleibt und nicht an große Konzerne oder Investoren fließt“. Der Ansatz des Burghauner Bürgermeisters Alexander Hohmann, eine aus Bürgern der Region bestehende Energiegenossenschaft zu gründen, sei deshalb „absolut richtig“.

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