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Meldung:

12. September 2011
SPD begrüßt Ankündigungen zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer

"Verursacher der Krise an den Kosten beteiligen"

Portraitfoto von Udo Bullmann

Als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete der SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo BULLMANN die Ankündigungen der EU-Kommission zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer. "Es ist höchste Zeit, die Verursacher der Krise an den Kosten zu beteiligen. Eine klug ausgestaltete Steuer könnte in der EU bis zu 200 Milliarden Euro jährlich an Einnahmen bringen. Diese Mittel werden dringend benötigt, um Zukunftsinvestitionen anzustoßen", betonte der sozialdemokratische Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung.

"Das EU-Parlament wird darauf drängen, dass die Umsetzung des Vorschlags nicht auf die lange Bank geschoben wird. Die Krise darf nicht länger alleine von den Bürgern bezahlt werden", so BULLMANN.

Das EU-Parlament hatte sich im März 2011 auf Initiative der sozialdemokratischen Fraktion mit deutlicher Mehrheit für die Besteuerung von Finanztransaktionen ausgesprochen. EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta will Anfang Oktober seinen Vorschlag präsentieren.

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