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Pressemitteilung:

Gersfeld, 22. Dezember 2011

„Windkraft in der Rhön, vorsichtig angehen!“

SPD-Bürgermeisterkandidat Harald Schäfer eine sichere, umweltschonende, bezahlbare und gesellschaftlich akzeptierte Energieversorgung

„Windkraft in der Rhön, vorsichtig angehen!“

Harald Schäfer, der Bürgermeisterkandidat der SPD Gersfeld konnte vor einer großen Anzahl an interessierten Bürgern, Timon Gremmels, SPD Mitglied im Hessischen Landtag und Energiepolitischer Sprecher der SPD Fraktion, als Fachreferenten begrüßen.

Timon Gremmels ging in seinem Fachvortrag im Besonderen auf Inhalte des Hessischen Energiegipfels ein! „Eine vollständige Energiewende können wir nur erreichen wenn wir alle Arten der Erneuerbaren Energien nutzen. Wir brauchen einen Energiemix aus allen Formen die miteinander gekoppelt sein müssen!“

Da ist die Wasserkraft als älteste Form von Erneuerbaren Energien genauso wichtig wie Bioenergie, Windenergie oder die Energie aus Photovoltaikanlagen, so Gremmels.

In seiner Stellungnahme zum Thema forderte der Bürgermeisterkandidaten, Harald Schäfer eine sichere, umweltschonende, bezahlbare und gesellschaftlich akzeptierte Energieversorgung.

Die Energiewende ist eine historische Chance für unsere Region, den aus der Energieversorgung erzeugten Mehrwert , in der Region zu halten.

Um die gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen, muss die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an den Einnahmen der Energieerzeugung gesichert werden. Genossenschaften wären ein denkbares Modell.

“Bei der Biomasse müsse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verwendung als Lebensmittel und Energiestoff gefunden werden“, so Schäfer weiter.

Der hessische Energiegipfel stellt fest:

1. der Energieendverbrauch Hessens in Strom und Wärme soll bis 2050 möglichst zu 100% aus erneuerbar Energien gespeist werden

2. 2% der Fläche Hessens sind als Vorrangsfläche für Windräder vorzusehen

“Im Interesse des Tourismus in der Rhön und für das "Land der offenen Fernen" ist für die Rhön die Errichtung von Windrädern sehr vorsichtig anzugehen.
Andere Formen der Energieerzeugung, die vor allem dauerhaft Arbeitsplätze schaffen, sind zu bevorzugen. Die Idee unseres Landrates, die Rhön zu einer Modellregion Holz zu entwickeln, ist meines Erachtens zukunftsträchtig, der Rhön angemessen und sorgt dauerhaft für wirtschaftliche Grundlagen in der Forstwirtschaft“ ,sagte Schäfer.

Die politisch Verantwortlichen müssen hier die entsprechenden Entscheidungen treffen und die heimische Energiewirtschaft muss die sich daraus ergebenden Chancen für eine Regionalentwicklung erkennen.

Das rapsölbetriebene BHKW auf der Wasserkuppe könnte hierbei Vorbild für andere Formen der regenerativen Energie werden, die der Rhön gerecht werden und Arbeitsplätze und Mehrwert für die Rhöner schaffen.

Ich möchte betonen das sich Tourismus und Windkraft nicht Grundsätzlich ausschließen! Die Beteiligung und die Akzeptanz der Bürger ist aber Grundvoraussetzung für die Aufstellung von Windkraftanlagen!

Schäfer kritisierte die neuer Gemeindeordnung der Landesregierung: „Sie ist ein Einschnitt in die kommunale Selbstverwaltung und verhindert, vor allem finanziell schwächeren Kommunen, dass generieren von zusätzlichen Einnahmen, alle kommunales Spitzenverbände haben sich gegen die neue Gemeindeordnung ausgesprochen“

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