SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

21. März 2012
Internationale Tourismus Börse (ITB)

Ist der Messestand der Rhön noch zielführend?

Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten während der Internationalen Tourismus Börse (ITB) den Stand der Rhön und die Messehallen von Hessen. Das nur die Stadt Fulda und die Rhön mit einem eigenen Stand in der von der Hessenagentur eingerichteten Messehalle vertreten sind, halten die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke und der stellvertretende SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Rolf Banik für falsch und nicht zielführend.
Die Rhön hat einen eigenen Stand, der in einiger Entfernung zur Hessenhalle liegt. Um von der Hessenhalle zum Stand der Rhön zu gelangen, muss man erst eine größere Halle durchqueren. Der eigene Stand der Rhön kostet ca. 40.000 Euro. Diese Summe steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen, so Waschke und Banik weiter.

Die Rhön sollte in Zukunft in der Hessenhalle neben der Stadt Fulda vertreten sein, das spart Geld und setzt Mittel frei. Diese Mittel sollte man auf Messen verwenden, auf denen man Endverbraucher direkt ansprechen kann.

Die Übernachtungszahlen in der Rhön sind rückläufig, nur die Stadt Fulda verzeichnet steigende Übernachtungszahlen. Fulda ist mit marketingträchtigen Events und dem Hotel Esperanto gut aufgestellt. Die Rhön mit ihrer reizvollen Landschaft und den vielen Kleinbetrieben muss allerdings aufpassen, dass sie den Anschluss an vergleichbare Urlaubsziele nicht verliert. Der Landrat als Destinationsmanager ist aufgefordert, die Zusammenarbeit mit den angrenzenden Bundesländern und Landkreisen zu verbessern, um ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept zu entwickeln. Dabei kann die Auswertung der Markenstudie Destination Brand, von der Fachhochschule Westküste genutzt werden.

Positive Übernachtungszahlen in der Rhön werden aus Sicht der Abgeordneten Waschke nur erzielt, wenn die Zusammenarbeit zwischen dem bayrischen, dem thüringischen und dem hessischen Teil der Rhön wesentlich verbessert wird. Gelingt das nicht, fordern Rolf Banik und Sabine Waschke zu prüfen, ob der hessische Teil nicht allein in der Hessenhalle direkt neben der Stadt Fulda vermarktet werden kann.


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