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SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 28. Juni 2012

CDU fürchtet Wahlschlappe nach verfehlter Schulpolitik

CDU fürchtet Wahlschlappe nach verfehlter Schulpolitik


In Versallentreue folgt der Fuldaer Landtagsabgeordnete Dr. Norbert Herr Ministerpräsident Volker Bouffier (beide CDU), der plötzlich die Wahlfreiheit der Gymnasien bei G8 und G9 in Aussicht stellt. Kaum zu glauben, stellt die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke (SPD) fest, die Schulen sollen auf einmal selbst entscheiden, ob sie wieder auf G9 umstellen oder bei G8 bleiben."

Die unerwartete Kehrtwende von einer verfehlten Schulpolitik liegt laut Waschke bei Bouffier und Herr nicht in der Einsicht in die schon immer überzeugend vorgetragenen Argumente gegen G8 begründet. Vielmehr dämmere Bouffier und Herr die bittere Erkenntnis, dass die Wähler der CDU für ihre verfehlte Schulpolitik bei der nächsten Landtagswahl in eineinhalb Jahren durch Simmentzug die Quittung präsentieren werden. Denn gegen G8 wurde bis heute von Seiten der Eltern, allen Schüler- und Lehrerverbänden -einschließlich des Hessischen Philologenverbandes - massive Kritik vorgetragen.

Die Weigerung der CDU auf G8 zu verzichten führte in Fulda mit Einführung des Zwangsabiturs G8 zu einem erwartenden immensen Ansturm auf das Marianum, dass G9 als Alternative zur verkürzten Gymnasialzeit anbietet." Die gleiche Entwicklung verzeichneten die kooperativen Gesamtschulen auf Landesebene.

Die Unternehmerschaft kritisierte bereits vor der Einführung von G8, dass es selbst Abiturienten an schulischen Grundfertigkeiten mangele, trotzdem führte die CDU das Turboabitur G8 ein. Heute stellen nach G8 die Universitäten in einer neuen Studie eine weit verbreitete Studierunfähigkeit fest.

Es klinge wie eine Verhöhnung der Eltern, Schüler und Lehrerverbände, meint Waschke, wenn Herr heute nach Jahren feststelle: "Schule muss sich immer an den Bedürfnissen der Schüler orientieren.“

Am Schluss seines Abgesangs zu G8 bietet Herr für Waschke noch einen kuriosen Einblick in seine Gedankenwelt als CDU-Schulpolitiker. Herr sieht keine Schwierigkeiten bei der Umstellung auf G9, denn die Schulen brauchten nach Meinung von Herr nur "über Nacht" die Rahmenlehrpläne aus der Schublade ziehen und weiter machen, so als sei nichts gewesen.

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