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SPD STADTVERBAND FULDA

Aus den Ortsvereinen:

Fulda, 20. August 2012

Suche nach "Erleuchtung"

SPD hinterfrägt "Unsinn" von Demontage Straßenlampen
Peter Makowka (Fulda)
+Peer Makowka (Ortsvereinsvorsitzender)

"Maberzell erfährt die „Erleuchtung“ Was im Jahre 2008 mit dem Wunsch des Ortsbeirats nach Ergänzung der Straßenbeleuchtung am Karlshof begann und in Folge zu erheblichem Bürgerprotest führte, gipfelt nun in einem baulichen Rundumschlag der Stadt Fulda, denn in allen zentralen Ortslagen Maberzells werden derzeit die Straßenlampen ausgewechselt. Nach Meinung des SPD-Ortsvereins Fulda West eine völlig überzogene, teure und mit den Anliegern und Bürgern mangelhaft abgestimmte Maßnahme. Dabei ist Kurioses festzustellen. So wurde eine Peitschenlampe in der Rittlehnstraße ausgegraben, um sie an der Straße „Am Ried“ wieder aufzustellen.

Und, im Zuge der Rittlehnstraße /Am Schlüsselacker sind auf nur 52 Metern nun vier Beleuchtungsanlagen aktiv. Drei Straßenlampen und eine durchgehend beleuchtete ÜWAGBushaltestelle sorgen für „Erleuchtung". Die Bürger fragen nach Meinung des OV-Vorsitzenden Makowka zu Recht, ob es denn keine dringlicheren Investitionen in der Stadt gäbe, als intakte und funktionstüchtige Beleuchtungsanlagen abzubauen, um sie durch neue zu ersetzen. Die Begründung der Stadt, die betriebliche Nutzungsdauer und die Standsicherheitsgarantie seien abgelaufen, mag man formalrechtlich anführen. In der Amtssprache der Stadt bedeutet die „Überalterung der Gesamtanlage“, ist eine Lampe nicht mehr ganz fit, so werden alle im Straßenzug ersetzt.

Einer privatwirtschaftlichen Logik erschließt sich eine solche Maßnahme allerdings nicht: Welcher vernunftbegabte Verbraucher gibt seine funktionstüchtigen Haushaltsgeräte zum Schrott, nur weil die Abschreibungslaufzeit erreicht oder die Mindesthaltbarkeit überschritten ist ? Nach Meinung des SPD- OV Fulda West wird hier Satzungsrecht durch die Stadt Fulda exekutiert, ohne die Bürger rechtzeitig und umfassend zu informieren und in die Standortplanungen der Lampen mit einzubeziehen. So laufen die Baumaßnahmen schon bereits über zwei Wochen, bis in der 37. KW (!) eine erste Begehung anberaumt ist. Will man Akzeptanz und Bürgernähe für eine solche Maßnahme, dann sollte man von Seiten der Stadt ein anderes Gebaren erwarten dürfen. „Aber vielleicht ist unsere Aufgeregtheit ja auch unbegründet“, so der SPD OV-Vorsitzende abschließend, „und die Stadt, die ja den Austausch der Beleuchtung bestellt hat, zahlt die ganze Zeche aus eigener Tasche", schreibt der SPD-Ortsverein abschließend in seiner Pressemitteilung.

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