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SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 25. Februar 2013

SPD-Landesvorsitzender Schäfer-Gümbel stimmt Genossen auf den Wahlkampf ein

150 Gäste aus Parteien, Vereinen und Verbänden auf dem SPD-Neujahrsempfang
Landesvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel bei seiner Rede im Bürgerhaus Fulda-Johannesberg
+v.l.n.r.: Bundestagskandidatin Birgit Kömpel, Landtagskandidat im Landtagswahlkreis Fulda 1 Pascal Barthel, Thorsten Schäfer-Gümbel und Unterbezirksvorsitzende Sabine Waschle MdL

Vor insgesamt knapp 150 Gästen, darunter neben Genossinnen und Genossen auch Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie anderen politischen Organisationen, stimmte Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel die Anwesenden beim Neujahrsempfang in Johannesberg auf das Wahlkampfjahr ein.

Mit einem Augenzwinkern, aber auch mit plausiblen Argumenten begrüßte Schäfer-Gümbel, Spitzendkandidat der Hessen-SPD für die Landtagswahl am 22. September, dann auch die Anwesenden in “unserer zukünftigen Hochburg Fulda”. Als Zielmarke für die Landtagswahl gab er der Unterbezirksvorsitzenden Sabine Waschke dann konsequent auch “30 Prozent plus x” mit auf den Weg. Diese nahm den Ball gerne auf und stellte fest, dass die SPD im Landkreis mit Bundestagskandidatin Birgit Kömpel sowie den Landtagskandidaten Pascal Barthel und Waschke selbst gut aufgestellt sei um mit der Unterstützung aller Mitglieder den Politikwechsel sowohl in Wiesbaden als auch in Berlin zu erreichen.

In ihren Redebeiträgen verstärkten auch die beiden anderen Kandidaten diesen Eindruck. Birgit Kömpel konzentrierte sich vor allem auf den Bereich Arbeitsmarktpolitik, für sie ein Kernthema der Sozialdemokratie, welches man entsprechend herausstellen müsse. Viel Applaus erntete sie mit ihrer im Fuldaer Dialekt gehaltenen Bemerkung, die SPD zeichne sich gegenüber anderen Parteien vor allem dadurch aus, dass man sich darauf konzentriere “zu schaffen, und nicht zu schwätzen!” Ihre Kandidatur betreffend stellte sie heraus, im Gegensatz zum aktuellen Fuldaer Bundestagsabgeordneten “nicht die Berliner Interessen zuhause verteidigen zu wollen, sondern die Interessen Fuldas nach Berlin zu bringen.”

Pascal Barthel lobte das große ehrenamtliche Engagement vieler in der Partei und in den Vereinen und Verbänden. Inhaltlich konzentrierte er sich vor allem auf die Themen Bildungspolitik und Generationengerechtigkeit. Bereits bei frühkindlicher Bildung und Erziehung anzufangen, sei ebenso notwendig, wie auch die immer größer werdende Gruppe älterer Menschen nicht zu vernachlässigen. “Den Herausforderungen des demographischen Wandels nimmt sich die SPD an”, so Barthel. “Dabei geht es auch darum, älteren Menschen ein langes selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Das ist mir gerade als junge Mensch wichtig, ich stehe hier an eurer Seite!”, rief er den Genossinnen und Genossen zu. Ein Thema, das auch Schäfer-Gümbel anschließend gerne aufgriff, um auf die Vorteile der Zusammenarbeit der Generationen zu verweisen: “Es mag sein, dass die Jungen schneller sind - aber die Alten kennen die Abkürzungen.”

In seiner ausführlichen Rede setzte der Landesvorsitzende Schlaglichter auf viele wichtige politische Themen, die auch in den Wahlprogrammen der SPD eine exponierte Rolle spielen sollen, wie Sozialpolitik, Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und die Ausgestaltung einer gerechteren Bildungspolitik. Der Abschaffung von G8 widmete er sich dabei ebenso wie dem Mindestlohn, wo gerade das aktuelle Beispiel Amazon, aber nicht nur dieses, den dringenden Handlungsbedarf unterstrichen habe. Auch allgemeine Ausführungen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein Plädoyer für “mehr Miteinander” gab Schäfer-Gümbel den Anwesenden mit auf den Weg und merkte an: “Demokratie ist eine Lebenshaltung, nicht weniger.” Hier müsse jede und jeder Einzelne bereit sein, mit anzupacken. “Unsere Aufgabe besteht darin, hierfür die Strukturen zu schaffen. Auch dafür brauchen wir den Wechsel. Und der ist in diesem Jahr möglich!”


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