SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 11. März 2013
Kreismittel in Gesundheit und gutes Patientenumfeld, statt in gescheiterte Breitbandidee zu stecken

Kreis-SPD fordert 2,5-Millionen-Zuschuss an Stadt für Klinikum

+Günter Strelitz (Eichenzell)

„Das Klinikum Fulda hat eine herausgehobene Stellung in Osthessen und strahlt weit über den Landkreis Fulda hinaus. Die SPD Kreistagsfraktion sieht die Bedeutung sowie die Verantwortung des Landkreises Fulda für das Krankenhaus der Maximal-versorgung und wird aus diesem Grund im Rahmen der Haushaltsberatungen einen Änderungsantrag stellen, der einen 2,5-Millionen-EURO-Zuschuss an die Stadt Fulda zur Verwendung für das Klinikum im Jahr 2013 vorsieht.“, betont der Fraktionsvorsitzende der SPD Kreistagsfraktion Günter Strelitz in der Presseerklärung und fügt an, dass auch in den Folgejahren Investitionszuwendungen seitens des Kreises für die Modernisierung geleistet werden sollen.

Die Stadt trägt mit einem Zuschuss von 12,2 Millionen EURO bereits einen Großteil der Last für das neue OP-Zentrum und das Klinikum kann wegen der Krisen aus der Vergangenheit finanziell nicht zur Modernisierung und Erweiterung beitragen. Die Zuwendung soll nach Auffassung der Kreis SPD dazu beitragen, dass das Klinikum in kommunaler Trägerschaft bleibt, die Arbeitsplätze gesichert werden und natürlich die medizinische Versorgung in der Region und die Qualität der Krankenpflege sowie die Sicherheit der Patienten gewährleistet werden kann. Zum Wohle der Patienten ist das Geld sehr gut verwendet und vielleicht trägt der Mitteleinsatz auch zur baldigen Renovierung der Patientenzimmer im Haupthaus bei.

Die SPD bringt auch einen konkreten Deckungsvorschlag, um die 2,5 Millionen EU-RO aufbringen zu können. Da das Breitbandprojekt von Landrat Woide gescheitert ist und die ÜWAG nicht wie ursprünglich geplant im gesamten Kreisgebiet ausbauen kann, sind deutlich geringere, wahrscheinlich weniger als die Hälfte der Ausbaukosten erforderlich und somit konsequenterweise auch die Finanzanlagen um die Hälfte zu reduzieren. Im Klartext bedeutet dies nach Strelitz: „2,5 Mio. EURO sind bereits vom Kreis zur ÜWAG geflossen, dies ist gut so, denn es ist beim Thema schnelles Internet dadurch viel in Bewegung gekommen, aber es ist jetzt wichtiger das Klinikum zum Wohl der Patienten und auch der Beschäftigten zu unterstützen, als weiter in eine Idee zum Breitbandausbau zu investieren, die durch das Ausscheren von Fulda, Petersberg, Künzell, Großenlüder, Kalbach, Neuhof , Bad Salzschlirf, Eichenzell und anderen Gemeinden, die LTE- bzw. Zwischenlösungen realisieren schon lange nicht mehr zu realisieren ist.

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