SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 25. März 2013

Edith Bing neue Vorsitzende des SPD Ortsvereins Fulda-Nord.

„Ohne Dich würde dieser Ortsverein nicht so gut laufen, wie er läuft!“

„Ohne Dich würde dieser Ortsverein nicht so gut laufen, wie er läuft!“ Mit diesen Worten bedankte sich Sebastian Dickhut stellvertretend für den gesamten Ortsverein bei Edith Bing, die nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden Eberhard Strott im letzten Jahr die Organisation des Ortsvereins übernommen hat. Und so wurde Bing folgerichtig einstimmig als Vorsitzende des Ortsvereins gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind nun der Stadtverordnete Michael Herrlich aus Lehnerz sowie Hans-Udo Becker.

Zuvor berichtete Bing über die vielseitigen Aktivitäten in den letzten beiden Jahren. Für die nähere Zukunft seien aktuell drei Dinge offen, die gemeinsam mit den Menschen im Fuldaer Norden angepackt bzw. endlich zu einem guten Ende gebracht werden sollten.

Dringendster Punkt sei der vorhabenbezogene Bebauungsplan für ein bis zu fünfstöckiges Gebäude mit rund 40 exklusiven Wohnungen am Galgengraben. Die SPD Fulda-Nord lehnt dieses Bauvorhaben ab. Dies wurde vergangene Woche in einer Pressemitteilung kundgetan. „Wir sind froh, dass sich die SPD Stadtfraktion unserer Kritik angeschlossen hat und in der Stadtverordnetenversammlung der Offenlegung des Bebauungsplans nicht zugestimmt hat“, so Bing zusammenfassend. Die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung habe leider anders entschieden. Und so sei es nun die Aufgabe der Sozialdemokraten, die Menschen im Nordend umfassend zu informieren und insbesondere auf die Möglichkeit hinzuweisen auf die Möglichkeit, innerhalb des Offenlegungsverfahrens eigene Anmerkungen an den Magistrat zu senden.

Zum zweiten gehe es um die Parksituation rund um die Hochschule Fulda, bis vor zur Gneisenaustraße. Teilweise warten die Anwohner seit mehreren Jahren auf die Einrichtung von Anwohnerparkzonen. Die Sozialdemokraten hoffen auf einen Durchbruch in Folge der Begehung vor Ort am kommenden Dienstag, die gemeinsam mit dem CDU Ortsverband Fulda Nordend durchgeführt werde und bei der auch zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung dabei sein werden.

Ein seit Ewigkeiten großer offener Punkt sei das weiterhin unerträglich hohe Verkehrsaufkommen von Lastkraftwagen auf der Leipziger Straße – sowohl im Nordend als auch in Lehnerz, berichtete Bing. Die SPD Fulda-Nord setze sich bereits seit Jahren für eine Entlastung der Leipziger Straße ein. Jetzt sei ein kleines Fenster geöffnet, das genutzt werden müsse, um dieses Problem endgültig zu lösen. So gibt es einen auf Initiative der SPD Stadtfraktion einstimmig beschlossenen Antrag, der den Magistrat auffordert, alles Erdenkliche zu tun, um den Schwerlastverkehr zu reduzieren. Gleichzeitig haben sich viele betroffene Bürger zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Diese Bewegung in der Sache wollen die Sozialdemokraten nutzen, um das Kapitel Schwerlastverkehr in der Leipziger Straße endgültig abschließen zu können.

Erfreulicher Teil einer Jahreshauptversammlung ist immer die Ehrung für die Jubilare. Die SPD Fulda-Nord konnte dieses Jahr drei Mitglieder ehren: Rolf Euting ist seit 40 Jahren Mitglied der SPD, Frank-Dirk Steininger und Christoph Faulstich seit nunmehr 25 Jahren. Die Ehrung nahm der Landtagskandidat Pascal Barthel gemeinsam mit Bing vor.

Zuvor ging Barthel in seinem Grußwort in Kürze auf die zentralen Politikfelder auf Landesebene ein. Im Mittelpunkt stand dabei die Bildungspolitik. Er kritisierte die Landesregierung nicht nur für das aktuell geplante Kinderfördergesetz sowie das „Hick-Hack“ bei der G8/G9-Diskussion, sondern verwies auch auf die Tatsache, dass es zwar bei dem Thema Studiengebühren derzeit sehr ruhig sei, dieses Thema aber immer noch nicht endgültig vom Tisch sei.

Im Schlusswort bezog Bing klar Stellung: „Wir hier im Fuldaer Norden sind gut gewappnet. Wir haben unser Ohr bei den Menschen. Wir wissen, was die Menschen hier bewegt. Wir haben aber keine eigene Mehrheit. Das müssen wir den Menschen sagen. Wir müssen ganz klar sagen: Wer eine andere Politik auch für den Fuldaer Norden will, muss das nächste Mal anders wählen, muss die CDU Mehrheit abwählen. Wir wissen: Fulda kann mehr! Mit einer anderen Mehrheit!“

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