SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

01. Mai 2013

Anständige Bezahlung und feste Arbeitsverhältnisse müssen wieder Standard werden

1. Mai

Der hessische SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat bei den Kundgebungen zum 1. Mai in Hattersheim und Gießen auf die schwierigen Arbeitsbedingungen vieler Menschen in Deutschland hingewiesen. „Wir akzeptieren nicht, dass immer mehr Menschen so wenig verdienen, dass sie nicht mehr über die Runden kommen und sich entweder einen Zweit- oder Drittjob suchen müssen oder sogar Geld vom Arbeitsamt beantragen. Deutschland braucht einen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro. Es muss endlich Schluss sein mit prekären Beschäftigungsverhältnissen – sie sorgen dafür, dass viele Menschen heute trotz harter Arbeit nicht wissen, wie sie ihr Leben finanzieren sollen. Niedriglöhne bahnen außerdem den Weg in die Altersarmut, da sie nicht ausreichen, um den Menschen ein anständiges Rentenniveau zu sichern. Wir wollen, dass Menschen von ihrer harten Arbeit auskömmlich leben können und unter guten und menschenwürdigen Bedingungen arbeiten“, sagte Schäfer-Gümbel am Mittwoch.

„Wir nehmen nicht hin, dass unserer Gesellschaft auseinanderdriftet und sich in Arm und Reich aufspaltet. Wir müssen den sozialen Zusammenhart wieder zu einem verlässlichen Fundament machen. Dazu gehört auch, dass künftig gleicher Lohn für gleiche Arbeit gezahlt wird. Und zwar nicht nur für Frauen und Männer, wo es sich längst um eine Selbstverständlichkeit handeln sollte, sondern auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Leiharbeitsfirmen arbeiten. Sie haben ein Anrecht auf gleiche Bezahlung wie ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen. Das ist eine Frage von Respekt“, sagte Schäfer-Gümbel. Die SPD werde sich weiter dafür einsetzen, Leiharbeit zu bekämpfen. „Die Menschen wollen eine feste Arbeitsstelle und nicht dauernd an andere Unternehmen verliehen werden.“ Auch der Boom bei Scheinwerkverträgen, die ebenfalls dazu dienten, feste Anstellungsverhältnisse zu umgehen, zeige die ungesunde Entwicklung am Arbeitsmarkt. „Unternehmen müssen endlich wieder Verantwortung für ihre Mitarbeiter übernehmen. Wir brauchen wieder Ordnung am Arbeitsmarkt“, sagte Schäfer-Gümbel.


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