SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 29. Mai 2013

AfA fordert Auflösung der städtischen Leiharbeitsfirma Pro Communitas

Joseph Emil Plur (Ortsverein Fulda-Mitte)
+Joseph Emil Plur (Ortsverein Fulda-Mitte) (Foto Jürgen Buchenau)

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) im Unterbezirk Fulda fordert die sofortige Auflösung der städtischen Leiharbeitsfirma Pro Communitas, bei gleichzeitiger Übernahme aller, bei der Pro Communitas Beschäftigten, in ein reguläres städtisches Beschäftigungsverhältnis mit anständigen Arbeitsbedingungen und fairer Entlohnung.

Die, von den Fuldaer Christdemokraten ausdrücklich gebilligte Lohndrückerei aus rein buchhalterischen Gründen entwerte die menschliche Arbeit und verletze daher die Menschenwürde der Betroffenen, so AfA-Unterbezirksvorsitzender Joseph Emil Plur. Darüber hinaus widerspreche eine solche Politik diametral der Katholischen Soziallehre, welche die Würde der Arbeit explizit herausstelle.

"Die wiederholte Behauptung, die Abschaffung der Pro Communitas sei zu teuer, ist ein weiterer Beitrag zur Volksverdummung: Hier werden die Kosten lediglich verschoben. Wenn später einmal die Rente der städtischen Niedriglöhner nicht ausreicht, und diese auf Sozialhilfe angewiesen sind, wird es den Steuerzahler auch viel kosten und auf den städtischen Haushalt durchschlagen. Aber dann ist Oberbürgermeister Möller als König der Buchhalter mit Topbilanz in Pension", so die Sozialdemokraten abschließend.


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