SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Burghaun, 11. September 2013

SPD-Kandidaten bei der Firma element six

Der Geschäftsführer der Burghauer Fa. element six, Karl-Georg Hildebrand, konnte als sachkundige Besucher die Bundestagskandidatin der SPD Birgit Kömpel und den Landtagskandidaten für den hiesigen Wahlkreis Pascal Barthel zu einem Unternehmensbesuch begrüßen. Begleitet wurden die beiden vom Burghhauner Bürgermeister Alexander Hohmann und dem Burghauner SPD Vorsitzenden Gerhard Kaiser.

In einer angeregten Diskussion zu den Themen Mindestlohn, Energie und Umwelt stellte Herr Hildebrand die in diesem Unternehmen herrschenden Standards vor. Hierbei konnte seitens der Bundestagskandidatin Birgit Kömpel festgestellt werden, dass in multinationalen Konzernen eine andere Kommunikationsstruktur herrsche als in rein nationalen Unternehmen. Birgit Kömpel, die selbst eine nicht Teil ihrer Berufstätigkeit in einem multinationalen Unternehmen absolviert hat, war sich mit dem Geschäftsführer einig in der Frage, dass es in einem Unternehmen mehr geben müsse, als die Frage der Profitmaximierung. Mitarbeiter, die durch leistungsgerechte Bezahlung und eine Dauerarbeitsverhältnis an das Unternehmen gebunden werden sind auch die Mitarbeiter, die sich dafür entscheiden, in einer Kommune eine Familie zu gründen, ein Haus zu bauen und sich örtlich zu engagieren.

Auf die Frage von Pascal Barthel, ob es in dem Unternehmen prekäre Arbeitsverhältnisse mit Scheinselbständigen und Zeitarbeiter gäbe, erklärte der Geschäftsführer den Anwesenden, dass diese Art von Arbeitsverhältnissen nicht gepflegt würde. In der element six würden mit Ausnahme weniger Mitarbeiter für Produktionsspitzen nur Stammmitarbeiter beschäftigt. Die Produktivität am Standort sei durch die Stammbelegschaft so hoch, dass das Burghauner Werk international wettbewerbsfähig sei.

Beide Kandidaten waren erfreut, dies zuhören. Darüber hinaus wurde sowohl von der Unternehmensleitung als auch von Bürgermeister Alexander Hohmann die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Gemeinde gelobt. Der kurze Weg zwischen der Gemeinde und dem Unternehmen sei durchaus ein Standortvorteil. Aus Sicht des Unternehmens bezeichnete es Karl-Georg Hildebrand als unbedingt notwendig, dass Politik bei ihren Entscheidungen langfristig, nachhaltig und vorausschauend handele. Unternehmer müssten die Möglichkeit haben, sich mit ihren Entscheidungen an den langfristigen politischen Vorgaben zu orientieren.

Gerhard Kaiser bezeichnete hier die Politik der Energiewende als ein klassisches Beispiel für eine falsche Politik. Während unter der Regierung Schröder mit der Energiewirtschaft ein langfristiger und planbarerer Ausstieg aus der Atomenergie für alle Beteiligten vereinbart worden sei und die Industrie in Deutschland bei dieser Entscheidung beteiligt war, wurde durch Schwarz-Gelb erst der Ausstieg aus dem Ausstieg der Atomwirtschaft und nach Fukushima dann ganz populistisch der Ausstieg aus dem Ausstieg verkündet. Dies hatte zur Folge, dass sich weder Industrie noch Bevölkerung auf diese hektisch veränderten Rahmenbedingungen einstellen konnten.


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