SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Burghaun, 10. März 2014

„Wir haben große Aufgaben vor uns“

Politischer Aschermittwoch in Burghaun mit der Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel und Bürgermeister Alexander Hohmann

Traditionell fand der politische Aschermittwoch der Burghauner SPD im Schützenhaus in Rothenkirchen statt. Dabei durfte auch der Heringssalat nicht fehlen, den sich über 40 Besucher schmecken ließen.

Der Rothenkirchener OV-Vorsitzende Dirk Schäfer eröffnete den Abend und begrüßte insbesondere Bürgermeister Alexander Hohmann sowie die Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel. Außerdem verwies er auf die 850 Jahrfeier in 2015 und warb für Unterstützung.Ausdrücklich danke er Gerda Giesick und Anneliese Bolender für die Zubereitung des Heringssalats und dem Team vom Schützenverein Rothenkirchen für die Bewirtung der Gäste.

Anschließend übergab er an die Bundestagsabgeordnete Kömpel. Diese gab eine Rückmeldung ihrer Arbeit aus Berlin und stellte fest, dass sie „Stolz darauf“ sei, was die neue Regierung unter Beteiligung der SPD in der kurzen Zeit schon auf den Weg gebracht habe: z.B. die Rente mit 63 sowie die Mütterrente.

Die SPD werde jetzt keine Zugeständnisse an den Koalitionspartner wegen des Rücktritts von Minister Friedrich machen. Außerdem solle es ein Forum mit denBürgerinnen und Bürgern der Region zum Thema „Energietrassen“ geben,wo es zu hoffentlich einem ergebnisoffenen Dialog kommen werde.

Auch die Krim-Krise wurde nicht außer Acht gelassen. „Wir hoffen auf friedliche Lösung, auch wenn die Situation im Moment sehr dramatisch ist. Es ist ein großer Vorteil, dass wir mit Frank-Walter Steinmeier aufeinen überaus erfahrenen und anerkannten Außenmister bauen können „, so Kömpel.

Anschließend meldete sich Bürgermeister Alexander Hohmann zu Wort, der nochmals zur Debatte um neue Vorschriften zum Hutzelfeuer ein Plädoyer für Entbürokratisierung und gegen Behördenwillkür hielt. "Die Politik in Berlin und Hessen neigt immer mehr dazu, sich um Sachen zu kümmern, wo es nichts zu regeln gibt. Die wirklich wichtigen Probleme werden dagegen nicht angepackt. Dies können die Menschen nicht mehr nachvollziehen“, so Hohmann. Dies führe zu Politikverdrossenheit und verärgere die Bürger.

Die Aufforderung von Hessenmobil, die Kiebitzgrund-Schilder zu entfernen, bezeichnete Bürgermeister Hohmann in diesem Zusammenhang als weiteren „Schildbürgerstreich“, gegen den er sich mit allen Mitteln wehren werde. „Wir brauchen einfachere Verwaltungswege und nachvollziehbare Entscheidungen, damit der Glaube an Verwaltung und Politik zurückkommt“, forderte der Bürgermeister unmissverständlich.

Auch der Wahlkampf für die Bürgermeisterwahl im Sommer wurde thematisiert. Dabei erwähnte der amtierende Bürgermeister, wie gut sich die Marktgemeinde Burghaun in den letzten 12 Jahren entwickelt habe. Burghaun sei seniorenfreundlicher geworden und die aktive Wirtschaftspolitik habe zu mehr als 200 neuen Arbeitsplätzen geführt. Dennoch gäbe es noch genügend Ideen und Vorhaben für die nächste Amtszeit.

„Wir haben große Aufgaben vor uns. Ich kann dazu meine Kraft und Erfahrung der Gemeinde noch viele Jahre zur Verfügung stellen.“, so Hohmann weiter. Es gehe in Zukunft darum die bedarfsgerechte Kinderbetreuung, die intakte Infrastruktur und die bürgernahe Verwaltung zu erhalten. Auch der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Weiterführung der engagierten und erfolgreichen Wirtschaftspolitik, die interkommunale Zusammenarbeit und die aktive innerdörfliche Entwicklung nannte Hohmann als Projekte für die nächste Amtszeit. Zudem solle der Tourismus gemeindeübergreifend weiter ausgebaut werden, die ansässigen Vereine zielgerichtet gefördert und unterstützt sowie der moderne Brandschutz ausgebaut werden.

Der Fraktionsvorsitzende Karlheinz Schott forderte im Anschluss Unterstützung für die Bürgermeisterwahl. „Die Bürgermeisterwahl ist die wichtigste Wahl, weil sie die Bürgerinnen und Bürger am stärksten betrifft. Zwei Jahre parlamentarische Erfahrung reichen keinesfalls aus, um Bürgermeister zu sein “, so der Fraktionsvorsitzende. Hohmann leiste sehr gute Arbeit und verfüge nicht zuletzt über eine Vielzahl wichtiger und wertvoller Kontakte und habe über 20 Jahre kommunalpolitische Erfahrung.

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