SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Wasserkuppe, 20. Mai 2014

Kandidatin für das Europaparlament Martina Werner unterwegs in der Rhön

Von den Bemühungen der Firma Alexander Schleicher in Poppenhausen für mehr Umweltschutz, zeigte sich die SPD-Kandidatin für das Europa-Parlament Martina Werner (Niestetal) während einer ganztägigen Informationsreise durch die Rhön sehr beeindruckt. Die Firma Schleicher, die in Poppenhausen Segelflugzeuge herstellt, hat einen Elektroantrieb für Segelflugzeuge in Entwicklung. Der Motor, so der Geschäftsführer Ulrich Kremer, hilft dem Piloten aufwindschwache Gebiete zu überbrücken oder auch wieder ohne weitere Aufwinde zu seinem Startplatz zurückzufliegen. Aus Gründen des Umweltschutzes kann nun der herkömmliche Verbrennungsmotor durch den umweltfreundlichen Elektroantrieb der Firma Schleicher ersetzt werden.

In der Modellregion Biosphärenreservat wäre schon aus Lärmschutzgründen ein Flugzeug mit Elektromotor unumgänglich, betonte Landtagsabgeordnete Sabine Waschke. Vor allem sei ein Segelflugzeug mit Elektromotor für potentiellen Käufer von Segelflugzeugen sehr interessant.

Bürgermeisterkandidat Rolf Banik (SPD) machte deutlich, dass er Segelflugzeuge mit Elektromotor nicht nur gerne auf der Wasserkuppe sehen, sondern auch unterstützen würde. Aber man müsse die Finanzsituation der Stadt Gersfeld realistisch einschätzen. An dem Gespräch in der Fliegerschule auf der Wasserkuppe nahm auch der Leiter der Flugschule Harald Jörges teil. Für Jörges ist wichtig, dass das Segelflugzeug mit Elektromotor auf der Wasserkuppe fliegt. Hier können Erfahrungen der Piloten ausgetauscht werden und das Flugzeug könnte vor dem Kauf getestet werden.

Die Entwicklung der Kernzone im Bereich des Naturschutzgebiet Schafstein stößt auf großes Interesse beim Leiter der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Torsten Raab, dem Geschäftsführer des Trägervereins "Natur und Lebensraum Rhön“ Martin Kremer, dem Forst-Biologen Ewald Sauer sowie der Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel. Ein neues Grünlandprogramm für die Offenlandflächen sei wichtig für die Landwirtschaft im Biosphärenreservat wie auch das geplante Rotmilan-Projekt für die Region, erklärten übereinstimmend die Teilnehmer.

An der Gesprächsrunde über die Planungen für das Leaderprogramm 2014 bis 2020 nahm auch der Vorsitzende des Trägervereins Dr. Hubert Beier teil. Bürgermeister Kandidat Rolf Banik wies daraufhin, dass die EU-Förderung in vielen Gemeinden in Hessen scheitern könnte, weil die Kommunen aufgrund ihrer schwierigen Finanzsituation die geforderten Komplementärmittel oft nicht bereitstellen können.

Über die Jugendbildungsstätte auf der Wasserkuppe informierte der Geschäftsführer Martin Dominik.

Für die Unterstützung während des Wahlkampfs für das Europa-Parlament dankte SPD-Kandidatin für das Europa-Parlament Martina Werner den JUSOS an ihrem Stand auf dem Borgiasplatz. Die JUSOS wurden unterstützt vom Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft 60plus in Hessen-Nord Sigfried Richter.

Abends forderte Martina Werner auf der SPD-Wahlveranstaltung zum Thema "Europa neu denken", dass Europa nicht nur Wirtschaftsunion bleiben darf. Vielmehr müsse Europa sozialer werden." Unsere soziale Marktwirtschaft kann hier durchaus ein Vorbild sein", so Werner. Auch die Steuerpolitik müsse in den 28 Staaten der EU vereinheitlicht werden.

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