SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

05. Juli 2014

Ausweitung der doppelten Staatsbürgerschaft ist ein gutes Signal

Ende der Optionspflicht

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat die Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Ausweitung der doppelten Staatsbürgerschaft als „ein gutes Signal an die in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund“ bezeichnet. „Die Forderung der Ausweitung der doppelten Staatsbürgerschaft hat die SPD bereits in der Vergangenheit vertreten. Daher bin ich sehr froh, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nun die Ausweitung beschlossen haben. Gleichzeitig wird damit ein unsägliches Kapitel hessischer CDU-Politik endgültig beendet. Schließlich war es die hessische CDU unter Roland Koch und Volker Bouffier, die im Wahlkampf 1998 eine perfide Kampagne gegen den sogenannten Doppelpass gefahren hat“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag in Berlin.

Bisher hätten sich junge Erwachsene mit einer deutschen und einer weiteren Staatsangehörigkeit ab Erreichen der Volljährigkeit zwischen der einen und der anderen Staatsangehörigkeit entscheiden müssen. Die Neuregelung des Staatsangehörigkeitsrechts sehe vor, dass Menschen, die bis zu ihrem 21. Geburtstag mindestens acht Jahre lang in Deutschland gelebt haben oder sechs Jahre zur Schule gegangen seien, sich nicht mehr für einen Pass entscheiden müssten. „Dies ist ein guter Tag für die Integration und für Hessen als Einwanderungsland“, so der SPD-Politiker.

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