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Pressemitteilung:

Flieden/Rückers, 11. November 2015
Kommunalpolitik, wie geht das

Kommunalpolitik, wie geht das

+Foto von links: Winfried Kreß, Bgm. a.D., Michael Siebel, MdL (SPD, Winfried Möller, Fraktionsvors., Marcus Lohfink, OV-Vors. Flieden

Am Dienstag, den 3. November, hatten die SPD Ortsvereine Flieden und Rückers sowie die SGK Hessen zur Informationsveranstaltung „Kommunalpolitik – wie geht das? Verstehen, diskutieren, gestalten“ - ins Rückerser Gasthaus „Zum Grünen Baum“ im eingeladen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden unter anderem über die kommunalpolitischen Entscheidungsparameter, was man unter der Begrifflichkeit „Kommunalpolitik“ versteht, unterrichtet und erhielten Anregungen, wie kommunalpolitisches Handeln umgesetzt werden kann.
Als Referenten konnte das Mitglied des Hessischen Landtages Michael Siebel sowie Winfried Kress, Bürgermeister a. D. und der SPD-Fraktionsvorsitzende Winfried Möller gewonnen werden. Moderiert wurde die abendliche Veranstaltung vom Vorsitzenden der SPD Flieden Marcus Lohfink. Nach Michael Siebel sei es in der Kommunalpolitik unabdingbar – in puncto Bürgeranliegen – über eine gesunde Wahrnehmung (im Kontext Bürgernähe und Bezug der Anliegen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger in einer Kommune) zu verfügen. Man müsse demzufolge als Kommunalpolitiker ein Gespür für die Belange der Bürger haben.

Das Interesse sich als Mitglied einer Fraktion in der Gemeindevertretung bzw. im Ortsbeirat zu engagieren oder aber als Bürgermeisterin/Bürgermeister mit Leidenschaft für eine Gemeinde zu kandidieren, verstehe sich in diesen jeweiligen Positionen von selbst. Daneben erachtete es Siebel sowohl in der Funktion einer Gemeindevertreterin bzw. eines Gemeindevertreters, als auch im Amt des Bürgermeisters als essenziell wichtig, einen kooperativen Führungsstil zu praktizieren. In diesem Sinne würde jedes Vorhaben – innerhalb einer Gemeinde – im direkten Dialogprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen. Ein extravertierter Persönlichkeitsanteil könne dabei mehr als hilfreich sein, ist sich Bürgermeister a. D. Winfried Kress sicher. „Bei Vereinen und Verbänden kognitiv wie physisch präsent zu sein, könne helfen einen Zugang zu den Bürgern zu bekommen.
Ich selbst habe das in Rückers praktiziert und die Mehrheit zu Gunsten der SPD umgekehrt und in 11-jähriger Tätigkeit als Ortsvorsteher und den 12 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Flieden unter Beweis gestellt.
Möller brachte sein über 43-jähriges ununterbrochenes Wirken in der Gemeinde Flieden als Beigeordneter im Gemeindevorstand und als Fraktionsvorsitzender der SPD in der Gemeindevertretung und seit 1983 im Kreistag des Landkreises Fulda als Kreistagsmitglied und seit 2001 als Kreisbeigeordneter im Kreisausschuss auf den Punkt mit den Feststellungen, dass man 1. zum „Politikmachen“ lediglich einen gesunden Menschverstand und Interesse an der Zukunftsfähigkeit und der Verbesserung der Wohn- und Lebensqualitäten in seiner Gemeinde / seinem Landkreis haben muss und 2. immer dann „Politik machen muss“, wenn sie anfällt.
Die Wichtigkeit einer Kommune wurde an diesem Abend mit der aktuellen Thematik der Flüchtlingssituation deklariert. In dessen Kontext eine Kommune unglaubliches leiste – angefangen von der Organisation, über die Vermittlungsinstanz, wenn es darum geht, Bürgerinnen und Bürger aufzuklären, bis hin zur Unterbringung der Flüchtlinge. Oft wissen Bürgerinnen und Bürger nicht, wie sie sich – „aktiv“ und mit Erfolg – in das kommunalpolitische Geschehen einbringen können. Hierbei sind sich die Referenten einig: Hoffnung auf Veränderung, bei bestehender Unzufriedenheit innerhalb einer Kommune, gibt es nur dann, wenn man aufeinander zuginge und die Diskrepanz anspräche. Eine Weitsichtigkeit dessen, der innerhalb des Rathauses beheimatet ist sowie ein empathisches Wesen und die Eigenschaft, kommunikationsfähig und aufgeschlossen zu sein, seien für eine gute Leistung auf kommunalpolitischem Boden, wichtig. Darüber hinaus sprachen Winfried Kress, Winfried Möller und Michael Siebel (MdL; SPD) darüber, wie es gelinge könne junge Menschen für die Kommunalpolitik zu begeistern.
In einer regen Diskussion wurde das Gehörte vertieft.
Die Vorsitzenden Lohfink und Kreß, sowie Fraktionsvorsitzender Möller waren zuversichtlich, bei der Kommunalwahl am 16. März 2016 mit guten Kandidatinnen und Kandidaten zu punkten.

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