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Pressemitteilung:

Fulda, 29. Juni 2016
Jusos Fulda enttäuscht über den anstehenden „BREXIT“

Jusos Fulda enttäuscht über den anstehenden „BREXIT“

Nur Nachteile

Der Vorstand der Jusos Fulda äußert sich zutiefst enttäuscht darüber, dass sich Großbritannien in einem knappen Votum für den Austritt aus der EU entschieden hat. Nach Meinung der Jusos bringt dies für beide Seiten wesentlich mehr Nachteile, als Vorteile mit sich.

Der Vorsitzende des Juso-Unterbezirkes Fulda äußerte sich zu dem Thema wie folgt: „Niemand kann sagen, dass der Austritt gut ist. Dies könnte auf beiden Seiten massive Einschnitte in die Wirtschaftskraft der Länder bedeuten, da Großbritannien aktuell noch eine der größten Volkswirtschaften der EU darstellt. Hiervon hängen wichtige Arbeitsplätze wie beispielsweise im Automobilsektor ab - und das nicht nur in Deutschland oder Großbritannien“, so Fabian Scheibelhut. „Das ist eindeutig das Werk von Populisten! Wie man aus den Medien bereits erfahren konnte, wurde nur Stimmung gegen die EU gemacht. Konstruktive Ansätze, wie es nach dem Austritt weitergehen soll, kamen nur sehr wenige oder fehlten völlig.“
Die Jusos Fulda fordern die zuständigen politischen Akteure_innen und Institutionen dazu auf, geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen, um die EU nach innen wieder besser zu stabilisieren. Dies umfasst, nach Meinung der Jusos, beispielsweise einen wesentlich sozialeren Umgang mit den verschuldeten EU-Staaten - allen voran Griechenland.
Nach ihrer Sicht darf es nicht sein, dass primär einfache Arbeitnehmer_innen unter den Krisen leiden, die maßgeblich seitens reiche und korrupter Persönlichkeiten mit verursacht wurden - denn gerade dies trage dazu bei, dass eine „Anti-EU-Stimmung“ entsteht. Aber auch in den übrigen EU-Staaten muss seitens der Politik dafür gesorgt werden, dass die Leute wieder die Vorteile einer europäischen Gemeinschaft sehen. „Man darf nicht immer nur Verordnungen, EU-Richtlinien, an die EU abgeführte Sozialleistungen usw. als 'notwendiges Übel' betrachten. Vielmehr müssen die Leute sich endlich besinnen, was dahinter steckt, und für was das alles gut ist. Nationalstaaten werden sozial, wirtschaftlich und politisch in der Zukunft keine großen Vorteile mehr bieten. Nur politische Zusammenschlüsse sorgen langfristig dafür, dass sich unsere Gesellschaft nachhaltig entwickelt. Genau das bietet die EU“, so der Vorstand zum Abschluss.


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