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SPD STADTVERBAND FULDA

Meldung:

06. April 2017

Thorsten Schäfer-Gümbel: Politische und kulturelle Bildung in Hessens Schulen stärken

Aufwertung Politikunterricht

Hessens Landesschülervertretung hat Forderungen für eine Umstrukturierung des Politikunterrichtes formuliert, um die Demokratie zu stärken. Demokratie könne und müsse erlernt werden – die Schule sei der Ort dafür. Anlass für die Wortmeldung der Schülervertretung ist die zunehmend demokratiefeindliche Stimmung am Rand der Gesellschaft.
Der Vorsitzende der hessischen SPD und der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Thorsten Schäfer-Gümbel sagte dazu am Mittwoch: „Konkret soll die demokratische Mündigkeit das zentrale Lernziel der allgemeinbildenden Schule sein. Hierzu bedarf es einer Aufwertung der politischen und kulturellen Bildung in den Lehrplänen, um fächerübergreifend einen Raum für das Erlernen eines geregelten Umgangs und Austauschs, für Diskussionen und Konfliktlösungen zu schaffen. Grundkenntnisse über demokratische Institutionen, politische Partizipationsmöglichkeiten und wirtschaftliche Abläufe sind Voraussetzung, um demokratische Mündigkeit zu erlangen. Sie müssen deshalb besser im Unterricht vermittelt werden.“
Die SPD Hessen stimme mit den Forderungen der Landesschülervertretung überein. Nur wer gelernt habe, wie unsere Demokratie funktioniert und auf welchen Werten sie basiert, könne als mündiger Bürger partizipieren. Auch durch mehr echte Ganztagsschulen werde der Raum für diese notwendige Wissensvermittlung geschaffen. Auch der so wichtige politische Diskurs werde dadurch erlernt. „Denn Meinungsverschiedenheiten sind in einer pluralistischen Gesellschaft normal. Es muss jedoch gelernt werden, sich mit diesen gewaltfrei auseinanderzusetzen“, so Schäfer-Gümbel.
Kleinere Lerngruppen, sowie außerschulische Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. Treffen mit Politikern) und moderne Unterrichtsmethoden würden zusätzlich zur Entwicklung der demokratischen Mündigkeit beitragen.

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