SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda / Wasserkuppe, 29. Juli 2017
SPD-Kreistagsfraktion besucht Groenhoff

Schüler: „Landrat muss endlich Initiative ergreifen“

Notwendigen Renovierungsarbeiten in Angriff nehmen
Simon Schüler
+Simon Schüler (SPD Fulda)

Um sich über den aktuellen Sachstand bezüglich des Groenhoff-Areals auf der Wasserkuppe zu informieren, besuchten mehrere Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion vor Ort die verantwortlichen Akteure der Jugendbildungsstätte Wasserkuppe, den Fliegern und der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön. Im ausführlichen Gespräch wurde deutlich, dass die weitere Entwicklung des Areals zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor allem an unklaren politischer Zuständigkeiten scheitert. SPD-Landratskandidat Simon Schüler fordert deshalb den Landkreis und konkret Landrat Woide auf, die Initiative in dieser Angelegenheit endlich zu ergreifen.

Alle Beteiligten betonten, dass zunächst sämtliche Eigentums- und Zuständigkeitsfragen eindeutig gelöst werden müssten, um die weiteren Schritte zur künftigen Nutzung und die notwendigen Renovierungsarbeiten auf dem Areal in Angriff zu nehmen. Aufgrund der Unklarheiten um den aktuell vorhandenen Erbbaupachtvertrag sei die aktuelle Konstellation nicht auf Dauer tragfähig, der Bildungsauftrag ist aufgrund der Mängel kaum durchführbar. Dass Handlungsbedarf besteht, ist entsprechend parteiübergreifend Konsens. Doch das Land Hessen, dessen umfangreiche finanzielle Unterstützung notwendig werde, stellt auf Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Waschke fest, dass erst zu reden sei, wenn der Gesprächsprozess zwischen den Erbbaurechtsnehmern und Trägerinstitutionen „zum Abschluss gekommen ist und eine entsprechende Sanierungskonzeption und Weiterentwicklungskonzeption konkret auf dem Tisch liegt“.

Vor diesem Hintergrund forderte Simon Schüler den Landrat auf, in diesem Prozess erkennbar die Federführung zu übernehmen und ihn schnellstmöglich voranzutreiben: „Wir kommen nicht weiter, wenn der Landrat sich mit Verweis auf Formalitäten aus der Affäre zieht. Ein Landrat muss schon bereit sein, sich für ein so wichtiges Projekt innerhalb seines Landkreises massiv einzusetzen und die notwendigen Signale an die Landesregierung zu senden.“ Es bedürfe einer Planungs-, Bau-, Finanzierungs- und Nutzungsvereinbarung, um konkrete Lösungen im Sinne aller Beteiligten zu erzielen, so das Fazit des Gespräches.
Erst aufgrund dieser Vereinbarung kann ein Sanierungs- und Weiterentwicklungskonzept erarbeitet werden, dass die Grundlage für weitere Verhandlungen über die Beteiligung des Landes Hessen an den Sanierungskosten ist.
Landratskandidat Schüler kündigt an, dass die SPD-Kreistagsfraktion hier einen entsprechenden Antrag für die nächste Kreistagssitzung einbringen wird und auf breite Unterstützung der anderen Fraktionen hofft.

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