SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda / Langenbrückenstraße, 14. August 2017
SPD Stadtverband Fulda

Das Projekt „L14“ muss unbedingt als Einheit erhalten bleiben

eine Option zur Erweiterung muss möglich sein

„Das Projekt „L14“ muss unbedingt als Einheit erhalten bleiben und eine Option zur Erweiterung vorhanden sein“, schreibt der SPD-Stadtverband Fulda in einer Pressemitteilung.
Der Auszug des Projekts aus der Langenbrückenstraße bis Ende des Jahres bedeute nun ein sehr schnelles Handeln seitens der Stadt, will man diese Initiative als Gesamtheit erhalten. Allerdings sei Skepsis durchaus berechtigt in Anbetracht des Zustands der Räume, die „L14“ im Betriebshof der Stadt nutzen soll.

Wenn die Stadt wirklich ernsthaft an einer Weiterführung dieses sozio-kulturellen Projektes an einer Stelle interessiert sei, „dann muss sie endlich handeln und nicht nur Beruhigungspillen verteilen“, fordert der Co-Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Fulda. Der Zeitpunkt bis Ende 2017 sei äußerst knapp bemessen. Ob eine nutzbare Herstellung der angedachten Räume bis dahin abgeschlossen sei, darf zumindest in Frage gestellt werden.
Man vermisse bisher eine klare Aussage der Stadt, dieses Projekt in Gänze zu erhalten. Diese könne man einfach aus der Tatsache ableiten, dass der Investor den Mietvertrag nur bis Ende des Jahres verlängert habe und sichtbare Aktivitäten hinsichtlich neuer Räume durch die Stadt bisher nicht erkennbar seien. „Was passiert dann, wenn bis Ende des Jahres keine neuen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen“, fragt Tritschler.
Eine Unterbrechung der Aktivitäten der Initiative „L14“ könnte dazu führen, dass zumindest Teilprojekte, wenn nicht sogar das gesamte Projekt in Frage gestellt würde. „Das aber gilt es unbedingt zu vermeiden“. Wenn die Stadt ernsthaft helfen will, muss sie gegebenenfalls auf den Investor einwirken, den Mietvertrag so lange zu verlängern, bis die neuen Räume bezugsfertig seien.
Die geplante neue Heimstatt des Projekts im Betriebshof und in der Nähe der Jugendkulturfabrik ist mit Sicherheit eine attraktive Alternative für „L14“. Der fade Beigeschmack, dass mal wieder Investoren die Stadtentwicklung bestimmen und die Stadt nur reagiere, bleibe aber. „Für die Fuldaer SPD ist es wichtig, dass die sozio-kulturelle Initiative „L14“ weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Fuldaer Kulturlebens bleibe. Die Stadt ist jetzt am Zug, damit es auch so bleibt“, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.

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