SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

25. August 2009
Thorsten Schäfer-Gümbel zur frühkindlichen Bildung

"Mehr Anstrengungen für frühe Bildung und einen besseren Übergang in die Schule "

Anlässlich des Schulstarts für rund 54.000 Erstklässer in Hessen hat der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel mehr Anstrengungen im Bereich der „frühen Bildung“ gefordert, um den Übergang vom Kindergarten zur Schule zu erleichtern.

„In den jungen Jahren wird über die Ausbildung von Fähigkeiten und Talenten bei unseren Kindern entschieden – das ist allgemein bekannt. Deswegen muss Politik in Zukunft die Anstrengungen für unsere Kleinsten deutlich erhöhen“, sagte Schäfer-Gümbel. Dies sei auch der Grund, warum im Rahmen ihrer „Landesaktionswoche Bildungsgerechtig­keit 2009“ die hessische SPD ein besonderes Augenmerk auf den Bereich der frühen Bildung in Kindertageseinrichtung und Grundschule lege. „Erste Voraussetzung für gute Bildung im Grundschulalter ist, dass wir auch die kleinen Standorte der Grundschulen im Zeichen des demographischen Wandels erhalten. Für die SPD gilt nach wie vor der Satz: kurze Beine, kurze Wege.“

Aber auch schon vor der Grundschulzeit seien die Bedingungen in den Kindertageseinrichtigen von entscheidender Bedeutung für die weitere Entwicklung unserer Kinder. Auch hier müsse der Personalschlüssel verbessert und vor allen Dingen die Kooperation mit den Grundschulen intensiviert werden. „Dies muss im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsplanes von null bis zehn Jahren geschehen. Das Land muss sich hier dringend stärker engagieren. So ist es völlig unverständlich, warum es nach wie vor keine Vereinbarung zum Bildungs- und Erziehungsplan zwischen der Hessischen Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden gibt. Die Zeit der Sonntagsreden muss vorbei sein, die Landesregierung endlich handeln“, forderte Schäfer-Gümbel.

Darüber hinaus halte die hessische SPD daran fest, dass Kindertageseinrichtungen grundsätzlich gebührenfrei sein sollten, denn eine gute Betreuung und Förderung der Kinder dürfe keine Frage des Geldbeutels sein.


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