SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

31. August 2009
Thorsten Schäfer-Gümbel zu Opel

Bald Klarheit statt Verschiebung hinter die Bundestagswahl

Die Forderung des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Friedrich, die Entscheidung über die Zukunft von Opel hinter die Bundestagswahl zu verschieben, lässt nach Ansicht des hessischen SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel die "Alarmglocken läuten". "Wenn ein führender CDU-Politiker einen derart sachfremden Vorschlag macht, fragt man sich, was die Union tatsächlich für Opel erreichen will."

"Wir haben keine Zeit zu verlieren: Die Beschäftigten bei Opel und den Zulieferfirmen brauchen Klarheit. Das Datum der Bundestagswahl spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. GM muss sich schnellstmöglich entscheiden und auch auf der Bundesebene muss mit der Hinhaltetaktik á la Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg endlich Schluss sein", sagte Schäfer-Gümbel. "Die Hängepartie bei Opel ist den Betroffenen nicht mehr zuzumuten."

Auch das Gerede von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg, dass die Brückenfinanzierung für Opel bis Januar ausreiche, sei wenig hilfreich. "Die Botschaft der Union an GM lautet nicht, entscheidet Euch endlich, sondern sie lautet: Entscheidet Euch nicht so schnell. Das ist unverantwortlich."

Schäfer-Gümbel bekräftigte die Position der Hessen-SPD, wonach das Konzept von Magna die besten Chancen für das Unternehmen biete. "Magna ist unser Favorit und der Maßstab für staatliche Hilfen. Diese Position sollten auch zu Guttenberg und Friedrich nachdrücklich vertreten, anstatt GM aus der Pflicht zu entlassen, die beste Lösung für die deutschen Standorte zu wählen."

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