SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

09. Februar 2010
Thorsten Schäfer-Gümbel zum Opel-Sanierungskonzept

Konzept nicht zustimmungsfähig

Der heute von Opel-Chef Nick Reilly vorgestellte so genannte „Zukunftsplan“ für den Autobauer ist nach Ansicht des hessischen SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel nicht zustimmungsfähig. „Hier sind noch erhebliche Nachbesserungen erforderlich“, sagte Schäfer-Gümbel am Dienstag in Wiesbaden.

Der Sozialdemokrat kritisierte insbesondere die Beteiligung der Opel-Mutter GM am Sanierungskonzept mit einem Beitrag von 600 Millionen Euro als zu gering. „GM muss sich nach unserer Auffassung stärker engagieren“, sagte Schäfer-Gümbel.

Zu den Mängeln des Konzepts zählte er auch die bislang unterbliebene Abstimmung mit der Arbeitnehmerseite. „Ohne eine ernstgemeinte Partnerschaft mit den Beschäftigten und ihren Interessenvertretern ist ein Sanierungskonzept auf Sand gebaut.“

Schäfer-Gümbel forderte die Bundesregierung auf, jetzt ihre Koordinationsfunktion wahrzunehmen und die Interessen des Bundes und der Standortländer zu bündeln. „Bislang ist Herr Brüderle dieser Aufgabe nicht gerecht geworden.“ Der Sozialdemokrat erinnerte daran, dass bereits Brüderles Vorgänger zu Guttenberg beim Thema Opel eine mehr als unrühmliche Rolle gespielt habe. „Ohne die ständigen Querschüsse von Herrn zu Guttenberg wären wir heute wesentlich weiter.“

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