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Pressemitteilung:

13. Februar 2011

Kristina Schröder und Angela Merkel - Frauen, die sich nicht trauen!

Birgit Kömpel (Eichenzell)
+Birgit Kömpel

Kristina Schröder und Angela Merkel - Frauen, die sich nicht trauen!

Birgit Kömpel: Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Unterbezirk Fulda (ASF)



Zu den Vorschlägen der Bundesministerin Kristina Schröder und der Bundeskanzlerin Angela Merklen für eine „Pflicht zur Selbstverpflichtung“ und eine „Flexiquote“ für Frauen in Führungspositionen erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Unterbezirk Fulda Birgit Kömpel:

Die Naivität von den Damen Merkel und Schröder ist kaum zu überbieten. Deren Vorschlag für eine sogenannte Flexiquote ist kein Mittel zur Frauenförderung, sondern eine Beruhigungspille für die deutschen Unternehmen. Die können bei ihrer bisherigen Blockadehaltung bleiben oder sich ein paar Alibi-Frauen zulegen, damit sie nicht ganz so ignorant da stehen.

Anstatt der jungen, gut ausgebildeten Frauengeneration den Weg nach oben zu ebnen, überlassen es Frau Schröder und Frau Merkel den Männerseilschaften, selbst zu entscheiden, ob und wie viele Frauen in die Führungspositionen hinein dürfen. Bei 30 Prozent soll dann ohnehin Schluss sein mit der Verpflichtung.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat vor kurzem mitgeteilt, dass der Anteil von Frauen in den Vorstandsetagen der 200 größten deutschen Firmen 2010 nur bei 3,2 Prozent gelegen habe. 877 der insgesamt 906 Vorstandsposten werden demnach von Männern besetzt. In den größten 100 Betrieben sowie in den 30 DAX-Unternehmen waren sogar nur 2,2 Prozent der Top-Positionen mit Frauen besetzt. "Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass freiwillige Selbstverpflichtungen wie bisher nicht reichen", sagte die DIW-Expertin Elke Holst.

Ohne gesetzliche und verbindliche Regelungen geht es nicht. Wer das nicht begreift, ist fehl am Platz. Frau Schröder sollte endlich anfangen, ihr Amt als Frauenministerin wahrzuneh-men damit nicht noch eine weitere gut ausgebildete Frauengeneration das Nachsehen hat, so Birgit Kömpel in ihrer Stellungnahme.

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