SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

04. Februar 2011

Kreis SPD fordert Tourismus Leitbild und Rhön-Card

Banik und Strelitz wollen eine Vernetzung aller touristischen Aktivitäten und Stadt Fulda einbinden
Rolf Banik (Gersfeld)
+Rolf Banik (Gersfeld)

In der kommenden Kreistagssitzung am 14. Februar 2011 wird die SPD Fraktion neben einigen anderen Anträgen, zwei zum Thema Tourismus stellen. Die beiden Anträge sind mit den Titeln „Gemeinsames Leitbild Tourismus für unseren Landkreis Fulda“ und „Rhön- Card für unsere Urlaubsgäste“ überschrieben.

Der Tourismus ist ein wichtiger und bedeutender Wirtschaftsfaktor im Landkreis Fulda, im Ulstertal, dem Hessischen Kegelspiel und natürlich auch in der Rhön. Mehrere Tausend Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt davon ab. Im Landkreis Fulda konnten im letzten Jahr über 1,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr verzeichnet werden.
Tourismusförderung ist Wirtschaftsförderung und sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserem Landkreis, schreiben die SPD Kreistagsmitglieder Rolf Banik und Günter Strelitz, in ihrer gemeinsamen Presseerklärung.
Wollen wir in Zukunft, vor allem in den ländlichen Regionen verhindern, dass unsere Urlaubsgäste in andere attraktivere Urlaubsregionen abwandern, ist es wichtig, dass wir Tourismus aus einer Hand anbieten.
Zurzeit gibt es eine ganze Reihe von touristischen Arbeitsgemeinschaften, sowie Tourismus-Informationen in den Gemeinden die alle mehr oder weniger eigenständig im touristischen Bereich tätig sind. Wir kritisieren besonders, dass die Stadt Fulda vollständig eigene Wege im touristischen Bereich geht. Hier sind bei einem gemeinschaftlichen Auftritt große Synergien für beide Seiten zu heben.

Eine vorbildliche Ausnahme bildet die Arbeitsgemeinschaft „Die Rhöner“ in der sich sieben Gemeinden der Rhön zusammengeschlossen haben. Sie zeigen, dass man gemeinsam mit geringen finanziellen Mitteln, mehr erreichen kann.

An einem gemeinsamen Leitbild könnten sich alle Städte und Gemeinden des Landkreises ausrichten und in ihrer Außendarstellung ein wesentlich besseres Gesamtbild abgeben.

Einheitliche Qualitätsmerkmale und höhere Standards würden unsere Heimat als Urlaubsregion stärken und wettbewerbsfähig für die Zukunft machen.

Geht man noch einen Schritt weiter, sollte es Ziel sein, im Rahmen der Destination Rhön, ein länderübergreifendes Leitbild zu schaffen.
Auch das Oberzentrum Fulda würde von einem gemeinsamen Leitbild profitieren.

Die Verweildauer unserer Gäste ging in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück. Wollen wir diesem Trend in Zukunft entgegenwirken und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber vergleichbaren Urlaubsregionen erhalten, brauchen wir attraktive An-gebote für unsere Gäste, schreiben Banik und Strelitz weiter.

Durch die Einführung einer „Rhön-Card“ kann man den Landkreis Fulda und die Rhön deutlich attraktiver für unsere Gäste machen und Anreize schaffen die Verweildauer zu erhöhen.

Die Rhön-Card ist keine neue Erfindung, die gibt es in anderen Regionen auch schon und ist ein erfolgreiches Mittel. Die Rhön-Card soll ein kostenloses Serviceangebot der teilnehmenden Gastgeber für Urlaubsgäste sein, die zwei und mehr Tage in den Urlausorten verbringen.
Bei der Anreise erhalten die Gäste von den Gastgebern die Rhön-Card, sie erhalten freien Eintritt oder freie Fahrt bei den teilnehmenden Betreibern von Freibädern, Minigolfplätzen oder auch an Skiliften. Rabatte in beteiligten Einzelhandelsgeschäften sind ebenfalls möglich.
Finanziert werden kann die Rhön-Card durch teilnehmende Gastgeber, durch die Betreiber von diversen Einrichtungen und auch durch den Landkreis Fulda. Alle Beteiligten profitieren letztendlich von einer höheren Besucherfrequenz.
Die SPD-Kreistagsfraktion ist der Auffassung, dass die Rhön Tourismus & Service GmbH des Landkreises Fulda in Zusammenarbeit mit den Kommunen federführend bei der Umsetzung unserer beiden Anträge sein sollte.

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