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SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Eichenzell-Löschenrod, 09. März 2011

100 Jahre Internationaler Frauentag

Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)
Silvia Hillenbrand als engagierte Frauenrechtlerin
Silvia Hillenbrand als Frauenrechtlerin

100 Jahre Internationaler Frauentag/Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

Am Faschingsdienstag fand im Bürgerhaus Löschenrod das alljährliche Frauenfrühstück anlässlich des Internationalen Frauentag statt. In diesem Jahr feiert dieser Tag sein 100-jähriges Bestehen.

Rund 70 Frauen folgten der Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und wurden von Birgit Kömpel, Vorsitzende der AsF begrüßt. Sie rief die Frauen dazu auf, mit mehr Selbstvertrauen der Männerwelt zu begegnen. „Warum ist die Bezeichnung für eine Frau, die sich um die gesamte Logistik inklusive der schulischen und außerschulischen Aktivitäten ihrer Kinder kümmert, und danach auch noch ihren Mann bei beruflichen oder anderen Problemen coached – Hausfrau???? Eine angemessene Bezeichnung könnte doch „Familienmanagerin“ sein“, so Birgit Kömpel.

Sabine Waschke nannte die Zahlen in der Arbeitswelt – wo bis heute nur 2 % der Vorstände in den deutschen Unternehmen Frauen seien – ein Skandal. „Wir müssen weiterhin für die Einführung einer Frauenquote kämpfen“, so Sabine Waschke. Auch die Tatsache, dass in der Berufswelt Männer durchschnittlich 23 % mehr Lohn erhalten als deren weibliche Kollegen sei ein Zustand, den es gilt schleunigst zu ändern.

Silvia Hillenbrand, Bürgermeisterin a.D., nahm die Frauen mit auf eine Zeitreise durch die Frauengeschichte, in dem Sie promintente Politiker, Schauspieler und Kirchenmänner zitierte. Wie zum Beispiel Käte Strobel, ehemalige Bundesministerin und SPD-Politikerin: „Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte!“ Oder die deutsche Schauspielerin Heidi Kabel, die einmal sagte: „Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortungsvolle Position aufgerückt ist“.

Der Vortrag brachte die Frauen einerseits zum Lachen andererseits auch zum Nachdenken. Alle waren sich einig, dass die Gleichstellung von Frau und Mann noch ein hartes Stück Arbeit ist. Frei nach dem Motto: „Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein Berg von schmutzigem Geschirr. Hinter jedem erfolgreichem Mann steht eine Frau!“.



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