SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Meldung:

26. März 2011
Wie die SPD Atomausstieg und Energiewende schaffen will

Woher kommt unser Strom?

In Hessen liegt der Anteil an Erneuerbaren Energien im Strommix lediglich bei sechs Prozent. Damit sind wir weiter das Schlusslicht unter den deutschen Flächenländern, wo der Anteil von Erneuerbaren Energien immerhin schon bei 17 Prozent liegt. Hessen muss endlich umsteuern, denn die alten Atom-Meiler in Biblis blockieren das Netz. Und sind aus Sicherheitsgründen nicht mehr verantwortbar.

In unserem 17-Punkte-Strategie-Papier fordern wir, die Energieversorgung Hessens schnellstmöglich von fossiler und atomarer Energie auf dezentrale Erneuerbare Energien umzustellen. Bereits 2030 könnten 100 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen. Im Wärmebereich ließe sich diese Unabhängigkeit bis 2040 realisieren. Die Energiewende ist eine große Chance für einen neuen Aufschwung des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Hessen. Sie stärkt die kommunale Wertschöpfung, macht das Land unabhängig von Energieimporten und schont das Klima.

Die SPD setzt auf die Nutzung von Wind- und Solarkraft sowie von Biogas und modernen Gaskraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung. Intelligente Verteilernetze, so genannte "smart grids", sollen ausgebaut werden. Auch der Erdkabelnutzung ist eine höhere Priorität einzuräumen. Außerdem muss die energetische Sanierung öffentlicher und privater Gebäude und Förderung Erneuerbarer Energien im Neubau etwa mit zinsgünstigen KfW-Krediten stärker gefördert werden.

Weitere Infos.

 

Bild: flobox_photocase.com


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