SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

25. April 2011
Gedenkken an 25 Jahre Tschernobyl

Tschernobyl und Fukushima mahnen zur Energiewende

Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und Vorsitzender der SPD Hessen, sowie weitere hessische SPD-Politiker nahmen heute am "Sternmarsch gegen Atom" und an der anschließenden Kundgebung in Biblis teil, der heute anlässlich des Gedenkens an den 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl stattfand.

"In Gedanken sind wir heute bei den Opfern der Katastrophe von Tschernobyl und denken an die Menschen, die auch heute noch unter den Folgen dieses schrecklichen Unglücks leiden müssen. Unser ganzes Mitgefühl gilt auch den Menschen in Japan, die diese furchtbare Atomkatastrophe durchstehen müssen. Das Gedenken an das Unglück in Tschernobyl und die Katastrophe in Japan müssen jedem die Notwendigkeit der Energiewende vor Augen führen. Wir wissen seit Tschernobyl, dass das Restrisiko mehr als eine rechnerische Größe ist und die Katastrophe in Japan hat uns dies erneut sehr deutlich gezeigt", so Schäfer-Gümbel.

Die Bundesregierung und die Hessische Landesregierung könnten angesichts der Katastrophen die Augen vor der Notwendigkeit einer ernsthaften Energiewende nicht mehr verschließen. Der hessische Ministerpräsident und seine Umweltministerin müssten endlich ein umfassendes Konzept zur Nutzung der erneuerbaren Energien vorlegen. Bisher sei die schwarzgelbe Landesregierung hier durch Ambitionslosigkeit und Rückständigkeit aufgefallen.

"Tschernobyl und Fukushima mahnen eindringlich, die Energiewende voranzutreiben. Das heißt in einem ersten Schritt, dass Biblis A und B nach dem Ablauf des Moratoriums nicht mehr ans Netz gehen dürfen. Sollte der Ministerpräsident auch nur einen Reaktor wieder anfahren lassen, sind die Energiegespräche beendet. Die Alternativen zur Nutzung erneuerbarer Energien liegen vor. Die Landesregierung muss jetzt endlich die Initiative ergreifen und sie umsetzen. Die dezentralen erneuerbaren Energien sind die Alternative zur fossilen und atomaren Energienutzung. Sie sorgen für saubere Energie, sie schaffen neue Arbeitsplätze und sie bringen neue Einnahmen in die klammen kommunalen Kassen. Die Energiewende ist auch eine Frage der sozialen und ökonomischen Vernunft ", sagte Thorsten Schäfer-Gümbel.

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