SPD FULDA
SPD STADTVERBAND FULDA

Pressemitteilung:

Fulda, 19. April 2011

SPD-Stadtverband Fulda wertet Kommunalwahlergebnis aus

SPD Fulda hat sich mehr erwartet
Thomas Kalschne (Fulda)
+Thomas Kalschne (Vorsitzender)

SPD-Stadtverband Fulda wertet Kommunalwahlergebnis aus

SPD Fulda hat sich mehr erwartet

Das Kommunalwahlergebnis der Stadt Fulda sei für die SPD keinesfalls zufrieden-stellend, allerdings auch kein Grund in „Sack und Asche herumzulaufen“. Das Wahlziel, die absolute der Mehrheit der CDU zu brechen sei knapp verfehlt worden, aber „knapp daneben ist auch vorbei“, so Vorstandsvorsitzender Thomas Kalschne.

Die Kommunalwahl war überschattet von der Reaktorkatastrophe in Fukushima, was nicht nur die Umfragewerte der Grünen hochtreibt, sondern bei allen Wahlen zu außerordentlichen Stimmengewinnen geführt habe. Die Anti-AKW-Bewegung werde originär den Grünen zugeordnet. Die SPD, die gemeinsam mit den Grünen den Ausstieg aus dieser Energie vereinbarten, konnte von dieser Stimmung nicht profitieren.

Des Weiteren wurde in der Analyse festgestellt, dass die Bundes- und Landespolitik der SPD sich erst die nötige Glaubwürdigkeit durch gute Politik verdienen muss, bevor die SPD-Gliederungen vor Ort davon profitieren können.

Sorgen bereite der Fuldaer SPD die geringe Wahlbeteiligung, die in einigen Wahllokalen unter 30% lag. „Insbesondere dort, wo wir in der Vergangenheit gute Wahlergebnisse eingefahren haben“, bedauert Thomas Kalschne. Die Fuldaer SPD müsse die Herausforderung annehmen, und dort die intensive Basisarbeit das verlorene Vertrauen zurück gewinnen. Allerdings gehe das nur gemeinsam mit überzeugenden Argumenten auf anderen politischen Ebenen.

Man werde sich allerdings in Fulda nicht zurücklehnen und auf den bundes- und landespolitischen Trend warten. Wir werden unsere Themen besser verdeutlichen und die Alternativen zur Politik der Mehrheitsfraktion klarer herausstellen müssen. „ Wir müssen unsere gute Arbeit auch mehr in die Öffentlichkeit bringen“, so Thomas Kalschne. Bis zur nächsten Wahl müsse den Bürgerinnen und Bürger bewusst gemacht werden, dass „eine Mehrheit jenseits der CDU absolut möglich ist“, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.

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