An die Damen und Herren                                                         Fulda,  15.02.2010
der Presse
-----------------------

Der Winterdienst der Stadt ist trotz enormer Anstrengungen des Personals nicht optimal gelaufen.

Der Winterdienst der Stadt ist trotz enormer Anstrengungen des Personals nicht optimal gelaufen. Die extremen Witterungsverhältnisse der letzten Wochen können nicht dafür herhalten, dass einiges verbesserungswürdig sei, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Stadtverordnetenfraktion.

Wichtige Plätze in der Stadt, so der Bahnhofsvorplatz und der Borgiasplatz, waren teilweise schlecht zu begehen. Hatten schon Bürgerinnen und Bürger ohne Behinderung Probleme, so war es für Gehbehinderte stellenweise nicht möglich, diese Plätze zu begehen. Das galt auch für weite Teile der Innen- und Altstadt. Auch Bushaltestellen stellten mancherorts eine große Gefahr dar.

Bemängelt werde auch der Winterdienst in den Straßen Fuldas. Die Stadt habe von der Dringlichkeit her die Straßen in drei Kategorien klassifiziert. Dies sei nachvollziehbar und auch logisch. Allerdings gab es noch eine, von der Stadt nicht erwähnte, 4. Kategorie: Straßen die überhaupt nicht geräumt werden. Davon habe es in Fulda reichlich gegeben, schreibt die SPD-Fraktion.

Ausdrücklich nehme man die Beschäftigten des Betriebsamtes von der Kritik aus. Der extreme Arbeitsaufwand, bis hin zur Grenze der Belastung verdiene den Respekt und die Anerkennung der SPD. Vielmehr sehe man die Probleme im organisatorischen Bereich. In Extremsituationen seien Überstunden durchaus notwendig. Wenn diese allerdings absehbar nicht ausreichten, hätte man weitere Maßnahmen ergreifen müssen.

Die Stadt sei an anderen Stellen auch nicht so zögerlich mit Fremdvergaben. Mit Sicherheit hätten private Reinigungsdienste die Lücke im Winterdienst geschlossen. Warum davon kein Gebrauch wurde, fragen sich die Sozialdemokraten. Eine bessere Lösung wäre natürlich die Bereitstellung ausreichenden Personals, um derartige Extremsituationen zu entschärfen.

Zum Glück sei nichts passiert, denn mangelhafter Winterdienst könne möglicherweise zu Regressforderungen führen. Dieser Gefahr sollte die Stadt in Zukunft aus dem Weg gehen, heißt des zum Schluss der Pressemitteilung.


                    Zurück zu den Pressemitteilungen der Fraktion 

                    Zurück zu Aktuelles